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In einem unbekannten Film kam eine Szene vor, wo die hübsche Verliebte ihrem sich tölpelhaft benehmenden Verehrer noch eine letzte Chance gab, ihr seine Liebe unter Beweis zu stellen. Andernfalls wollte sie ihn verlassen. Die Sache lief folgendermassen: während eines Basketballspiels im Ort, zu dem fast alle Bewohner zusammenkommen würden, sollte er, mit einem Megaphon bewaffnet, während der Halbzeit in voller Lautstärke rufen: "Marianne, ich liebe dich!". Wenig später also folgt im Film diese Szene. Die gesamte grosse Turnhalle ist in Aufruhr, denn hunderte von Leuten quengeln und drücken, um noch einen Platz zu ergattern. Das Spiel geht los, und als die Halbzeit folgt, nimmt der Verehrer tatsächlich das Megaphon in die Hand, steht vor alle hin und verkündet seine Liebesbezeugung. Die Frau ist hin und weg - Happyend, ihr könnt euch den Rest vorstellen.
Sicher hast du auch schon Verliebte beim Turteln und Albern zugesehen. In Filmen, in Parks und vielleicht selbst erlebt mit deiner Partnerin/deinem Partner. Du kennst es: das Gefühl, verliebt zu sein. Es verleiht buchstäblich sagenhafte Kräfte, setzt Ideen und Kreativität frei die man vorher selbst nicht von sich kannte und verführt einen zum beinahe unverantwortlichen Geldausgeben. Man kann nicht mehr schlafen, hat kaum noch Hunger, und die Gedanken sind dauernd woanders. Das heisst, genaugenommen sind sie nicht irgendwo, sondern konzentriert und gebündelt auf eine Person: den/die Verliebte(n).
Aber woher kommt dieses Gefühl? Verliebtsein entspringt oft einem Interesse, das sich oft vor allem aus zwei Dingen zusammensetzt: Einerseits die äussere Erscheinung, und andererseits der Persönlichkeit des/der andern. Man ist ganz einfach fasziniert von dieser Person, man liebt sie, sieht nur noch sie, möchte für immer mit ihr zusammen sein.
Oft findet diese Faszination in einer sich dann aufbauenden Beziehung ihren gesunden und genügend grossen Platz zum Wachsen, sodass eine glückliche Partnerschaft entsteht. Oft aber endet die Verliebtheitsphase auch in einer herben Enttäuschung, etwa weil der/die andere schon befreundet/verheiratet ist oder ganz einfach die Liebe nicht erwidern will. Das tut dann auch sehr weh. Was auf jeden Fall feststeht ist, dass die typische Hollywoodliebe ins Reich der Klischees gehört. Echte, tiefe, andauernde Liebe geht dann auch weiter als "nur" bis zum Stadium "Gefühl". Treue und gepflegte Freundschaft sind hier die Stichworte - Zutaten, ohne welche kein in einer Beziehung stehende Mensch auf die Dauer glücklich sein kann. Doch bloss, wo findet man die? Selbst im Fach Liebe und Freundschaft sehr erfahrene Leute entdecken immer mehr, dass es kaum möglich ist, ohne grosse Enttäuschungen und Frustrationen, ohne pickelharte Arbeit und lange Beziehungsprozesse, eine wirklich befriedigende Beziehung zu haben und zu erhalten.
Wir Menschen machen eben Fehler, und da wir alle so sind (fehlerhaft), wird es auch kaum die perfekte, tief erfüllende Liebe und Annahme durch den andern wirklich je geben. Keine solche Liebe? Wirklich?
Doch. Es gibt es sie, die wahre, echte, ja sogar perfekte Liebe. Und der Hammer an der ganzen Sache ist der: ob Du nun verliebt bist oder nicht, ob jemand in dich verliebt ist oder nicht - das spielt gar keine Rolle. Es gibt jemanden, der dich immer so liebt und noch viel mehr als dein bester Freund/Freundin dich es jemals könnte. Dieser jemand möchte auch in dir ein Liebesfeuer entfachen das brennt und sich freut an ihm und dem Leben mit ihm - echte Freude, selbst in schwierigsten Lebensumständen. Dieser jemand ist Jesus Christus, Gott selbst. Die Bibel sagt im Römerbrief Kapitel 5, Vers 8 etwas ganz fantastisches: "Auf diese Weise hat Gott uns seine Liebe bewiesen: selbst zu dem Zeitpunkt, als wir ihn noch nicht kannten, hat Jesus Christus sein Leben für uns gelassen." Das ist schier Unglaublich! Was hier im Klartext steht ist, dass jener Gott, der Himmel und Erde und damit auch dich gemacht hat, dich in seinen Plan einkalkuliert hat. Ein Plan, der da ist, um dir diese tiefe Liebe zu schenken. Und es heisst hier auch dass bevor du eine Ahnung davon hattest (oder vielleicht hast), dass es überhaupt einen Gott gibt, hat er schon für dich gesorgt und dir darin seine grosse Liebe gezeigt. Gott liebte dich und tut es immer noch - egal was du getan hast, tust, wer oder wo du bist, wie's dir geht und was du gerade so über ihn denkst.
Und hier der Beweis:
Aus der Bibel stammt auch der bekannte Spruch: "Keiner beweist mehr dass er den anderen liebt als wenn er sein eigenes Leben für das des anderen hingibt." Und genau diese grösste Liebe hat wohl kaum etwa dein Arbeitskollege oder dein Partner/Partnerin erbracht, sondern Gott selbst: "Sosehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, sodass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen werden, sondern ewig leben." Hier sehen wir dass Er selbst es war, der diese Liebe durch Jesu Tod für dich und mich unter Beweis gestellt hat.
Gott liebt die Menschen. Er ist fasziniert von ihnen. Eine solche Hingabe an die Menschheit und an jeden einzelnen ganz individuell und persönlich kommt einem "Verliebtsein" ähnlich, so etwa, wie wir es am Anfang zusammen betrachtet haben.
Ist das nicht unglaublich? Schon. Aber wahr!
Glaube es! Gott will dich weder ausnehmen noch ausnutzen, sondern dich wahrhaft lieben und dich diese Liebe erleben lassen, so, dass du sie an ihn und sogar an andere weitergeben kannst. Vertraue ihm ruhig - er hat dein Bestes im Sinn, grad so, wie der Verliebte für seine Geliebte, und wie die Verliebte für ihren Geliebten!
Die notwendigen Schritte zu dieser Beziehung findest du in der Rubrik "Der Weg zu Gott" auf dieser Website.
Benjamin Theis
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