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"Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit, überall und für alles!" (Eph. 5, 20)
GOTTES PLAN FÜR IHR LEBEN!
Wie viel froher und erfüllter könnte das Leben unzähliger Menschen sein, wenn sie den grandiosen Plan Gottes für ihr Leben entdecken würden.
Liebe Leser, haben Sie ein klares Konzept für Ihr Leben? Kommen Sie sich manchmal wie ein Ball vor, der auf Meereswogen hin- und hergetrieben wird? Möchten Sie verstehen, warum Gott Sie im Mutterleib hat werden und wachsen lassen? Dann lesen Sie bitte die nachfolgenden Zeilen. - Die Bibel gibt Ihnen auf diese Frage eine deutliche Antwort.
Die höchste Bestimmung des Menschen
Wenn ich Ihnen nun einen Vers der Bibel zitiere, werden Sie vielleicht nicht sofort darin Gottes Plan für Ihr Leben entdecken, aber ich vertraue darauf, dass Ihnen der Heilige Geist, wenn Sie weiterlesen, etwas Wunderbares enthüllt. In Joh. 15, 16 sagt Jesus:
„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch zu mir gerufen, damit ihr hingeht und Frucht bringt, die bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, worum ihr ihn in meinem Namen bittet.“
Haben Sie etwas entdeckt? Jesus sagt hier, dass Er Sie und mich zu etwas bestimmt hat. Er erklärt dann weiter, dass es die Aufgabe unseres Lebens ist, Frucht zu bringen und durch unser Gebet konkrete Erfahrungen mit Gott zu machen.
Lassen Sie uns miteinander das Wort „Frucht“ näher unter die Lupe nehmen, damit Sie sich etwas Konkretes darunter vorstellen können. In der Pflanzenwelt drückt die Frucht die besondere Eigenart und die Qualität einer Pflanze aus. Mit anderen Worten: Jesus will uns klarmachen: Gottes Plan für unser Leben ist, dass wir in unserer speziellen Eigenart etwas hervorbringen, das mit einer Frucht in der Natur vergleichbar ist. Im selben Kapitel benutzt Jesus das Bild vom Weinstock und den Reben. So wie die Reben Trauben hervorbringen, soll auch von unserem Leben etwas ganz Bestimmtes ausgehen.
Ihr Leben hat einen dreifachen Auftrag
Ich möchte Ihnen nun drei Aspekte aufzeigen, wie Ihr Leben solche Frucht hervorbringen kann und wie Sie Gottes Plan für Ihr Dasein mit Seiner Hilfe verwirklichen können.Sie können Frucht bringen, d.h., etwas kann von Ihnen ausgehen, das Gott beglückt.
1. Frucht, die Gott geniesst
So oft Sie Gott loben, ehren, besingen und preisen, sei das unterwegs, zu Hause, in einem Gottesdienst oder an Ihrem Arbeitsplatz, bringen Sie Frucht hervor, an der Gott sich freut, so wie ein Weingärtner sich an den Reben und dem Wein erfreut. Haben Sie gewusst, dass das Gott so viel bedeutet? Darum sagt die Bibel:
„Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen Jesu zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen“ (Hebr. 13, 15).
Sie werden Ihrer höchsten Bestimmung gerecht, indem Sie in einem liebenden Lobpreis Gott gegenüber zu leben lernen. Das hat auch für Ihr persönliches Leben und Ihre Umwelt einen wunderbaren Effekt. Es bewahrt Sie nämlich vor negativen, zersetzenden Gedanken, hält Sie in der Atmosphäre des Heiligen Geistes und wirkt sich auf Sie selber heilend und wohltuend aus. Darüber hinaus wirken Menschen, die im Lob Gottes zu leben gelernt haben, auch auf andere Menschen wohltuend und segensreich.
2. Frucht, die andere Christen geniessen dürfen
Je mehr es Ihr Verlangen ist, in einem beständigen Lobpreis zu leben, kommt der Heilige Geist Ihnen zu Hilfe, und Ihre Persönlichkeit erfährt eine bemerkenswerte Veränderung. Sie werden sensibel für die Bedürfnisse Ihrer Brüder und Schwestern in Christus. Ohne gewaltige Anstrengungen Ihrerseits geht dann etwas von Ihnen aus, das andere Gläubige aufrichtet, ermutigt und stärkt. Sie können nämlich nicht innerlich im Lob Gottes leben ohne Ihren Glaubensgeschwistern je länger, je mehr Worte der Ermutigung und Stärkung zu sagen.
Das ist eine wunderbare Frucht, die aus der Gemeinschaft mit Gott erwächst und die nun andere Gläubige um uns herum geniessen dürfen.
Lassen Sie mich an dieser Tatsache noch etwas sehr Beglückendes aufzeigen: Frucht bringen hat etwas mit Freude zu tun. Wenn Jesus sagt, dass wir dazu bestimmt sind, Frucht zu bringen, meint Er nicht Krampf und eigene mühevolle Anstrengungen. Er meint das freudige Erleben, unseren Brüdern und Schwestern durch die Liebe Jesu etwas vermitteln zu dürfen, das ihnen weiterhilft. Das kann ein tröstliches Wort, eine Ermutigung, aber genau so gut auch eine Korrektur sein, die jedoch aus liebendem Herzen und echter Anteilnahme an einer positiven Entwicklung des anderen erwächst. Der Platz reicht nicht, um die vielfältigen Segnungen zu beschreiben, die der Heilige Geist durch unser Leben in das Dasein anderer Christen bringen möchte. Ich erwähne nur kurz die vielen Wirkungen des Heiligen Geistes, die in den folgenden Versen beschrieben sind:
„Wie auch immer sich die Gaben des Heiligen Geistes bei jedem einzelnen von euch zeigen, sie sind zum Nutzen der ganzen Gemeinde bestimmt. Dem einen schenkt er im rechten Moment das richtige Wort. Ein anderer kann durch den Heiligen Geist den Willen Gottes klar erkennen. Wieder anderen schenkt Gott durch seinen Geist unerschütterliche Glaubenskraft und dem nächsten die Gabe, Kranke zu heilen. Manchen ist es gegeben, Wunder zu wirken. Einige sprechen aus, was Gott ihnen zeigt oder sagt. Andere erkennen, was es bedeutet und aus welchem Geist gesprochen wird. Einige beten in anderen Sprachen, und manche schliesslich können dieses Gebet für die Gemeinde auslegen (1. Kor. 12, 7-10).
„Dagegen bringt der Heilige Geist in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung“ (Gal. 5, 22).
3. Frucht, die Nichtchristen Hilfe und Rettung bringt
In Gottes Plan für unser Leben ist eine dreifache Bestimmung enthalten: die liebende Anbetung und Gemeinschaft mit Gott, Anteil nehmende Liebe und Hilfe für unsere Brüder und Schwestern und liebevolle Barmherzigkeit für die Menschen, die Gott noch nicht kennen. Frucht bringen wir im Leben von ungläubigen Menschen dadurch, dass wir Anteil an ihren Sorgen, Nöten und Ängsten nehmen, ihnen helfend zur Seite stehen, sie ermutigen, aufrichten und ihnen die wunderbare Botschaft der Liebe Gottes in Jesus nahebringen. Das braucht kein Krampf oder zwanghaftes Evangelisieren zu sein. Auch diese dritte Seite der Fruchtbarkeit wächst aus der liebenden Anbetung und Gemeinschaft mit Gott. Der Heilige Geist befähigt Sie, Ihre Mitmenschen mehr und mehr in einer Haltung barmherziger Liebe zu sehen und an ihren äusseren und inneren Nöten Anteil zu nehmen, wenn Sie es lernen, Gott auch während des Tages bei Ihrer Arbeit, sooft Sie an Ihn denken, zu loben und anzubeten. Darum schreibt der Apostel Paulus in Eph. 5, 19-20:
„Singt miteinander Psalmen, und lobt den Herrn mit Liedern, wie sie euch sein Geist schenkt. Singt und jubelt aus vollem Herzen! Und immer gilt: Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit, überall und für alles!“
Ich habe versucht, Ihnen den dreifachen Plan Gottes für Ihr Leben aufzuzeigen. Vielleicht wäre es gut, wenn Sie diesen Artikel nach einiger Zeit erneut lesen würden. Bitten Sie Gott darum, dass Er Ihnen zu Hilfe kommt, Ihn so kennen zu lernen, dass Sie aus dem Staunen über Ihn nicht mehr herauskommen. Damit haben Sie zugleich auch zu der Kraftquelle gefunden, die Ihnen ein solches Leben ermöglicht. Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!
Erich Theis
F A M I L I E N W O C HE
Thema: "Bereit sein für die Wiederkunft Jesu"
im HOTEL SEEBLICK Emmetten/CH
2. - 9. Oktober 2010
mit Erich + Eva Theis & Team
Sie können entsprechende Unterlagen bei uns im Büro anfordern.
Liebe Freunde
Diesen Abend werden wir so schnell nicht vergessen! Am 1. Juli fand unsere Vorstandssitzung der „Guten Nachricht“ statt. Ein besonderer Höhepunkt war die Begegnung mit einem jungen Pastorenehepaar, das vor geraumer Zeit dem Ruf Gottes nach Ostasien gefolgt ist und uns nun berichten konnte, was Gott durch ihren Dienst dort Wunderbares wirkt. Wir haben früher bereits von ihnen berichtet und dürfen sie seit geraumer Zeit auch finanziell unterstützen und hinter ihnen und dem speziellen Projekt stehen, das Gott ihnen aufs Herz gelegt hat.
Gott zeigte ihnen, sie sollten in den Ländern, in die Gott si e dort geführt hat, Menschen zu Jesus führen, sie zurüsten, neue Gemeinden gründen und Menschen ausbilden, so dass sich die Arbeit vervielfältigen kann. Genau das haben sie getan und inzwischen sind in verschiedenen Dörfern bereits Gemeinden entstanden. Einige Hundert Menschen sind zum Glauben gekommen und werden nun von den Einheimischen betreut.
Kurz nachdem jemand Jesus Christus als Erlöser angenommen hat, erhält er eine gezielte Zurüstung, wie er wieder andere zum Glauben führen und auch in Häusern eine Gemeinde gründen kann. Kommen dort wieder Menschen durch den Dienst des Betreffenden zum Glauben, sucht er oder sie sich geeignete Neubekehrte aus, die sie ebenfalls wieder ausbilden und aussenden, um in anderen Häusern Gemeinden zu gründen. Und so wächst das Werk fast multiplikationsartig. Es ist einfach zum Mitfreuen.
Aber ihr Arbeitsumfeld befindet sich an einem Ort, wo die Menschen in kolossaler Armut leben. Und so legte Gott ihnen ein Projekt aufs Herz, den ärmsten Familien eines Dorfes einen Mikrokredit zu geben in der Form, dass sie ihnen ein junges Schwein, eine Anzahl Hühner und etwas Werkzeug in die Hand drücken, damit sie Ställe bauen, die Tiere grossziehen und dann von der Vermehrung leben können. Zugleich gehen die Beschenkten die Verpflichtung ein, wenn das Schwein das erste Mal Junge bekommt, zwei von den Jungen einer anderen armen Familie zu geben und auch bei der Vermehrung der Hühner armer Familien zu bedenken, so dass in absehbarer Zeit viele Familien für ihr Einkommen selber sorgen können und aus der gröbsten Armut herausgeführt werden.
All das ist ein Zeugnis der Liebe Gottes und auch der verwandelnden Kraft, die im Evangelium liegt und Menschen aus Egoismus, aber auch aus Elend herausführt in die Segensbahnen Gottes hinein.
Als sie uns im Detail auch mit Bildern ihre Arbeit vor Augen führten, waren wir im Vorstand äusserst beglückt, dass wir, dank Ihrer Hilfe, liebe Freunde und Missionspartner, an dieser Arbeit ein Stück teilhaben dürfen durch die Finanzen, die wir an dieses Ehepaar und seine Arbeit weiterreichen können.
Vom 31. Juli - 7. August befinden wir uns wieder mit knapp 70 Teilnehmern auf der Erlebnisfreizeit in Burbach/D. Es ist jetzt wohl zum 14. Mal, dass wir eine solche Woche in Deutschland durchführen und wir freuen uns über die vielen angemeldeten Teilnehmer, mit denen wir gemeinsam ein Studium über die Wiederkunft Jesu machen. Es geht darum, die Herzen auf dieses gewaltige Ereignis vorzubereiten und das Kommen unseres grossen Königs vom Himmel zu erbitten, zu erwarten und Ihm mit Freude entgegen zu gehen.
Vielleicht war es Ihnen nicht möglich, sich für diese Woche frei zu machen. Es gibt aber die Möglichkeit, diese Botschaften auf CD zu bestellen und diese Woche dann bei sich zu Hause in aller Ruhe ein Stück nach zu erleben.
Ich bin Gott so dankbar, dass Er mir wieder die Kraft geschenkt hat und ich in den nächsten Wochen verschiedene Evangelisationen in der Schweiz, in Deutschland und in der Slowakei durchführen darf. Bitte beachten Sie unter Rubrik Termine auf Seite 4 die jeweiligen Ankündigungen. Herzlichen Dank für Ihr Mitbeten und Ihr Interesse.
Am Schluss dieser Zeilen möchten wir Ihnen ganz warm die Hand drücken und Ihnen ein grosses Dankeschön sagen für Ihre Treue in der Fürbitte und auch, wo Ihnen das möglich war, im finanziellen Mittragen. Wie die meisten von Ihnen wissen, dürfen wir einige andere Diener Gottes, die evangelistisch tätig sind, finanziell mitunterstützten. Wir sind in der Lage bedürftigen Familien unter die Arme zu greifen und Initiativen im Reich Gottes zu fördern, weil wir so treue Geber und Freunde an unserer Seite haben, die mehr als das, was wir für unsere persönliche Arbeit benötigen, Monat für Monat spenden.
Der Herr vergelte Ihnen das ganz reich und fülle Ihr Herz mit grosser Mitfreude an all dem, was Er in den verschiedenen Ländern durch die verschiedenen Menschen wirkt. Ihm sei die Ehre und das Lob und die Anbetung dafür.
Mit herzlichen Segenswünschen
Ihre „Gute Nachricht“
Erich Theis
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