Startseite

Nr. 3 März 2010
  Montag 06. September 2010

"Aber ich will euch jemanden senden, der euch zur Seite stehen und trösten wird, den Geist der Wahrheit." (Joh. 15, 26)

Leben in der Kraft des Heiligen Geistes (Teil 2)

So gewiss wie wir uns auf Naturgesetze verlassen können, dürfen wir auf die Prinzipien bauen, die Gott in Seinem Wort aufzeigt. Sie sind heute noch genauso wirksam wie vor 2000 Jahren. Wir wollen darum in der heutigen Fortsetzung weitere göttliche Grundgesetze betrachten. Wir wollen sie im praktischen Alltag anwenden, um damit im Kraftfeld Gottes zu leben. 

Gott liebt Sie aus der ganzen Tiefe Seines Herzens!

Zunächst möchte ich Ihnen nochmals Gottes Liebe für Sie in Erinnerung rufen. Auch wenn Sie da oder dort noch versagen, müssen Sie nicht Sorge haben, dass Gott Sie strafend oder verdammend anblickt. Nein, wenn Sie Ihre Tat ehrlich bereuen und in Ihrem Herzen den Wunsch haben, ein Leben nach dem Willen Gottes zu führen, dann ruft Gott Ihnen immer wieder zu: 

"Ich liebe dich, mein Kind, aus der Tiefe meines Herzens! In meiner Liebe sollst du genesen. Darin will ich dich reinigen. Darin sollst du stark und kräftig werden. Ich will dir Gutes tun, noch viel mehr als je zuvor!" 

Nur der Mensch, der sich in seinem Herzen von Gott geliebt weiss, wird sein Vertrauen ganz auf Ihn setzen und mit Seiner Hilfe und Führung rechnen. Mit Wortverdrehungen und Lügen sucht Satan immer wieder, Gottes Barmherzigkeit und Güte in Frage zu stellen, Ihn in Misskredit zu bringen. Er will verhindern, dass wir volle Geborgenheit, Zuflucht und Stärke in Jesus Christus finden. Weisen Sie die negativen Gedanken von sich! Malen Sie das rechte Bild vom Vater im Himmel in Ihrem Herzen, und rufen Sie sich bereits morgens ins Gedächtnis:  

„Gott liebt mich aus der ganzen Tiefe Seines Herzens.“ 

Der treuste Begleiter

Als Jesus bei Seinen Jüngern war, tröstete, ermutigte und korrigierte Er sie und richtete sie immer wieder auf. Selbst den Verräter Judas begrüsste Jesus mit den Worten: „Freund, wozu bist du hier?“ Nachdem Simon Petrus Jesus verleugnet hatte, stellte Er ihm die Frage: „Hast du mich lieb?“ Jesus hatte keine Gedanken der Verdammnis, keinen Ärger oder Groll, sondern zurechtbringende Liebe. Als Jesus dann von den Jüngern Abschied nahm, sagte Er ihnen, sie würden nicht wie Waisenkinder zurückbleiben, sondern Er würde wieder zu ihnen kommen. Das geschah am Pfingsttag, als der Heilige Geist ihre Herzen erfüllte. Von nun an war Jesus nicht nur bei ihnen, sondern Er wohnte in ihnen. 

Gott möchte Ihnen zeigen, welch treuen, beständigen Begleiter wir mit dem Heiligen Geist haben. Viele Christen kennen den Heiligen Geist in Seinem Wesen und mit Seinen Absichten viel zu wenig. Sie begegnen Herausforderungen ohne die Kraft Gottes, weil sie sich dem Heiligen Geist aus Unkenntnis oder Angst nicht öffnen. 

Jeder, der Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn in sein Leben aufnimmt, empfängt den Heilligen Geist. Bevor wir an Jesus glauben und Ihm unser Leben anvertrauen, ist der Heilige Geist auch da, aber Er wirkt von aussen in unser Leben hinein. Nachdem wir Christus aufgenommen haben, wohnt Er in uns. 

Welche Rolle spielt der Heilige Geist in Ihrem Leben?

Nun geht es darum, dass wir nicht neben dem Heiligen Geist Dinge tun, sondern dass wir unter der Leitung und Kraft des Heiligen Geistes agieren. Wie ist das zu verstehen? Stellen Sie sich einmal vor, Sie sollten ein wunderbares Gemälde malen, sind jedoch im Malen nicht sehr begabt. Nach wenigen Pinselstrichen würden Sie vielleicht aufgeben und sagen: „Ich kann das nicht!“ Nun steht aber ein berühmter Maler neben Ihnen und sagt: „Darf ich Ihre Hand führen?“ Sie gestatten es ihm. Pinselstrich um Pinselstrich machen Sie zusammen, und mehr und mehr entsteht ein Gemälde. Ein Bild, über das andere wegen seiner Schönheit und künstlerischen Gestaltung staunen. 

Sie haben zwar den Pinsel geführt, und doch ist es letztlich nicht Ihr Gemälde. Sie waren mitbeteiligt, aber ein Anderer hat durch Sie seine Schönheiten und Fähigkeiten verwirklicht. Das meint die Bibel, wenn sie davon spricht: „… und der Heilige Geist kam auf sie“ (z.B. Apg. 19, 6). 

Vom Heiligen Geist zu reden, an Seine Wirklichkeit zu glauben oder unter Seiner Führung zu stehen, sind erhebliche Unterschiede. Sie werden mich fragen:  

„Wie kann es in meinem Leben dazu kommen, dass der Heilige Geist durch mich so wirkt, dass ich als Vater, Mutter, Ehepartner, Alleinstehender, Arbeiter oder Schüler Gott verherrliche?“  

1. Durch Gottes Wort

Die gesamte Bibel ist durch den Heiligen Geist eingegeben, und darum ist alles, was der Heilige Geist wirkt, im Einklang mit dem Wort Gottes. Beginnen Sie Ihre Bibel in folgender Haltung zu lesen und studieren:  

„Herr, lass mich erkennen, wie Du die Dinge siehst. Ich will mein Leben unter Dein Wort stellen und mein Denken, Handeln und meine Anschauungen von Deinem Wort her prägen lassen.“  

Auf diesen Wunsch hin wird der Heilige Geist Gottes Wort in Ihnen „lebendig“ machen. Je mehr Sie Gottes Wort kennen lernen - besonders das Neue Testament - wird für Sie nicht mehr das ausschlaggebend sein, was Menschen, die Presse oder selbst Ihre eigenen Gefühle sagen, sondern was Gott in Seinem Wort festgelegt hat. Damit werden Sie immer mehr konform, bzw. eins mit Gottes Denken, Seinen Absichten und Zielen. Ihr innerer Mensch gewinnt mehr und mehr Verständnis dafür, was Gott mit Ihnen und dieser Welt vorhat. Sie lernen zu sehen, wie Er die Dinge sieht. So werden die „Pinselstriche“, die Ihr Leben hinterlässt, die Züge annehmen, die diese unsichtbare, auf Ihnen ruhende, Hand malen möchte. 

2. Durch Sein Reden zu Ihrem Herzen

Menschen die unter Gottes Wort und der Führung des Heiligen Geistes leben wollen, werden erfahren, dass sie beim Beten oder auch mitten in einer täglichen Arbeit, vom Geist Gottes angesprochen werden. Das geschieht nicht durch eine äusserlich hörbare Stimme; vielmehr sind es feine, klare Gedanken, die in Ihrem Herzen auftauchen. Ihr Verstand mag sich Sorgen machen, und in Ihrem Herzen erinnern Sie sich plötzlich an einen Zuspruch der Bibel, eine Verheissung Gottes, die Ihnen Trost, Zuversicht und neue Kraft schenkt. Das ist das Wirken des Heiligen Geistes. Jesus sagt über Ihn: „Er wird von dem Meinen nehmen und euch geben.“  

So lässt der Heilige Geist das in Ihr Herz einfliessen, was Jesus für Sie jetzt bereit hält, was Er Ihnen in diesem Moment geben oder sagen möchte. Ist das nicht wunderbar, dass Gott einen vertrauten Umgang mit Ihnen pflegen möchte? Ihr Leben soll unter der prägenden, verändernden Liebe des Heiligen Geistes stehen. Auch Sie dürfen ein Leben in der Kraft des Heiligen Geistes führen! 

Am Ende dieser Zeilen möchte ich Ihnen noch einen ganz praktischen Rat mitgeben. 

Lesen Sie doch noch einmal den ersten Teil dieses Themas (s. Ausgabe Februar 2010) aufmerksam durch und dann erneut die Fortsetzung von heute. Notieren Sie sich die Schwerpunkte. Legen Sie sie in Ihre Bibel, und lernen Sie das, was Gott Ihnen klar gemacht hat, in Ihrem täglichen Leben einzuüben. Sie werden nach einiger Zeit feststellen können, wie sich vermehrt Ruhe, Geborgenheit und Gewissheit in Ihrem Herzen gefestigt hat. In vielen kleineren und grösseren Dingen wird der Heilige Geist - je mehr Er Führung bekommt - Sie ermutigen, ausrichten und auch anderen zum Segen setzen. Das ist mein herzlicher Wunsch für Sie.

Erich Theis

 


E R L E B N I S F R E I Z E I T  2 0 1 0

vom 31. Juli - 7. August in Burbach - Holzhausen/D

T h e m a :

Bereitsein für die Wiederkunft Jesu

Diese Freizeit ist geeignet für Familien, Alleinstehende, junge + ältere Menschen aus Deutschland und/oder aus der Schweiz… einfach für jedermann….

Bitte kontaktieren Sie uns, wir senden Ihnen gerne den Prospekt sowie das Anmeldeformular zu. :

Sekretariat: „GUTE NACHRICHT“

Berglistr. 38, CH-8623 Wetzikon

Tel. 0041 (0) 43 495 25 52   /   Fax 0041 (0) 43 495 27 52

E-Mail: info@gutenachricht.ch


Liebe Freunde 

Mit dieser Gute „Nachricht“-Nummer halten Sie nun den 2. Teil der Botschaft über den Heiligen Geist in Ihren Händen. Ich hoffe, dass Sie in Ihrem Innersten angesprochen und ermutigt worden sind, dem Geist Gottes noch viel mehr zuzutrauen und mit Seinem Wirken im Alltag zu rechnen. 

Oft machen wir uns das viel zu kompliziert. Wir warten auf gewisse Stimmungen, auf übernatürliche Signale, um sicher zu sein, dass der Heilige Geist wirklich da ist und wir Ihn in unser Leben einbeziehen dürfen.  

Es ist schon richtig, dass der Heilige Geist uns mit übernatürlichen Erfahrungen beschenken will, weil Er Seinem Wesen nach ja übernatürlich ist. Aber die übliche Art der Zusammenarbeit mit dem Heiligen Geist geschieht auf der Ebene unseres Herzens. 

Wir bitten Gott um Seine Führung, Seine Hilfe und das Wirken Seines Geistes und rechnen dann einfach damit, dass Er es uns jetzt schenkt. Das ist der Schlüssel. Dieser kindliche Glaube, der dem Heiligen Geist den Raum gibt, uns auch im Alltag zu lenken, uns die rechten Gedanken, Worte und Handlungen ins Herz zu geben, die für diesen Tag entscheidend und von Bedeutung sind. 

Stellen Sie sich doch bewusst darauf ein, sammeln Sie Erfahrungen und Sie werden entdecken, dass der Heilige Geist immer mehr in Ihrem Leben zu wirken beginnt, je mehr Sie mit Ihm rechnen und auf Ihn bauen. Dann nimmt Ihr Leben einen anderen Verlauf, weil es sich unter dem Einfluss und der Steuerung von Gottes Herzen entwickelt. Dazu möchte ich Sie ganz stark ermutigen, weil das auch Gottes Wille für Sie ist. 

Immer wieder dürfen wir staunen, wie Gott Ihre und unsere Gebete erhört. Er lässt uns auch durch treue Menschen wie Sie die Unterstützung zukommen, die wir in diesem Werk brauchen zur Deckung der laufenden Ausgaben, aber auch für die Hilfen, die wir anderen Menschen zukommen lassen dürfen. Wir möchten Ihnen dafür von Herzen Danke sagen und Ihnen bezeugen, wie wichtig Ihr Mittragen für die „Gute Nachricht“ ist.  

Danke, dass Sie auch in diesem Jahr mit uns zusammen stehen und wir noch erstaunliche Dinge mit unserem grossen Gott - Sie an Ihrem Platz und wir in unserem Auftrag - erleben werden. Bitte schliessen Sie doch die Dienste in Ihr Gebet mit ein, die Sie auf der Rückseite unter „Termine“ finden. Herzlichen Dank dafür. 

Mit lieben Segenswünschen

Ihre „Gute Nachricht“ 

Erich Theis