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"Ihr dürft Gott um alles bitten, sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm." (Philipper 4, 6)
Leben in der Kraft des Heiligen Geistes (Teil 1)
Es gibt zwei Arten von Christen. Die erste Gruppe besteht aus Leuten, die aus der persönlichen Gemeinschaft mit Jesus Freude, Ermutigung und Kraft für ihr tägliches Leben beziehen. Sie machen ermutigende Erlebnisse mit Gott und staunen, wie gut und freundlich Er ist. Die andere Gruppe von Gläubigen lebt in Pessimismus und Mangel. Sie sehen so viel Bedrohliches, fühlen sich ständig in Kämpfe verwickelt; es gelingt ihnen gerade noch, den Kopf über Wasser zu halten. Für sie ist die Nachfolge Jesu eine ziemliche Anstrengung. Sie stehen unter dem Druck, Gott verlange so viel von ihnen.
Worin liegt der Unterschied? Die erste Gruppe lässt sich durch den Glauben von Gott beschenken, die zweite versucht durch Leistungen Gott zufrieden zu stellen und meint, Gottes Segnungen verdienen zu müssen.
In den nachfolgenden Zeilen möchte ich Ihnen, liebe Leser, gerne eine Anleitung geben, damit Sie nicht aus der eigenen, sondern aus der Kraft des Heiligen Geistes leben lernen.
Sie sind eingeladen!
In Jesus Christus hat Gott die Tür zu Seinem Herzen geöffnet. Wir dürfen in den Bereich Seiner Liebe eintreten und das nicht, weil wir etwas Spezielles leisten, sondern weil Jesus am Kreuz Sein Leben für unsere Schuld gegeben hat. Wer darauf sein ganzes Vertrauen setzt, ist vor Gott angenehm und hat jederzeit Zutritt zu Seinem liebenden, himmlischen Vaterherzen. Häufig drücke ich das im Gebet so aus:
„Vater, ich komme zu Dir nicht in meinem Namen, sondern in dem Namen Jesu Christi, und ich rühme Sein Opfer von Golgatha, Sein vergossenes Blut, vor Deinem Angesicht.“
Liebe Leser, dann weiss ich, dass ich gerecht und ohne Flecken vor Gott stehen darf. Das hat Jesus für Sie und mich vollbracht. Wir brauchen nicht fehlerlos zu sein!
Dieser Zugang zu Ihm steht Ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit offen, und der Vater im Himmel freut sich, wenn Sie zu Ihm aufblicken, Ihm ein Lob, einen Dank und auch Ihre Anliegen bringen. Er erhört Ihre Gebete mit Freuden. Praktizieren Sie das doch im Alltag bei der Arbeit oder unterwegs und haben Sie dabei das Bild des liebenden, himmlischen Vaters vor Augen. Sehen Sie Jesus auf Seinem Thron, wie Er Sie anstrahlt, ermutigt und freundlich auf Sie blickt.
Blitzbesuche - oder Gemeinschaft?
Sie können nichts Besseres für sich selber tun, als täglich Zeit mit Gott zu verbringen. Früher war das für mich ein „Muss“. Man „muss“ doch die Bibel lesen, man „muss“ doch beten. Heute empfinde ich das völlig anders. Ich habe erkannt, dass es Gottes Absicht ist, uns noch reicher zu beschenken. Alles, was Sie bisher schon erlebt haben, ist erst ein kleiner Teil von dem, was Er für Sie bereithält. Anbetung und Lobpreis bereiten Gott Freude. Aber gleichzeitig fliessen tiefe Segenswirkungen in Ihr eigenes Leben. Wählen sie eine Zeit am Tag, die Ihnen am geeignetsten ist. Widmen Sie eine Viertelstunde, eine halbe oder auch mehr der persönlichen Gemeinschaft mit Gott. Das ist die beste Zeitinvestition, die Sie haben können. Entkrampfen Sie sich dann in der Gegenwart Gottes und bitten Sie den Heiligen Geist, dass Er Ihnen zu Hilfe kommt, den Vater und den Sohn zu ehren und anzubeten, aber auch empfänglich zu werden für das, was Gott Ihnen sagen und schenken will.
Manche stimmen sich zunächst gerne mit einem Wort der Bibel ein und gehen dann über in eine Zeit des Lobpreises und der Anbetung. Andere greifen zur Bibel, nachdem sie eine Zeit des Lobes und der Fürbitte gehabt haben. Sammeln Sie Erfahrungen, was Ihnen am meisten entspricht. Gebrauchen Sie Ihre Phantasie. Stellen Sie sich den Vater und den Sohn in einer solchen Herrlichkeit, Schönheit und Liebe vor, dass Ihr Herz zu jubeln beginnt. Die Folge ist zunehmende Freude an Zeiten der Begegnung mit Gott. Wenn Sie bereits das Sprachenreden, bzw. Zungenreden, von Gott empfangen haben, praktizieren Sie das viel in der Zeit der Anbetung und des Lobes. Sollten Sie diese Gabe des Heiligen Geistes noch nicht empfangen haben, bitten Sie den Vater darum (Lukas 11, 13). Der Vater beschenkt Sie mit Seinem Geist und befähigt Sie, aus dem Glauben heraus (Markus 16, 17), Ihn in Ihrer Muttersprache, aber auch in neuen Sprachen, d. h. im Geist, anzubeten (siehe auch 1. Kor. 14).
Bringen Sie Gott auch Ihre Anliegen
Nach einer Zeit der Anbetung breiten Sie vor Gott all das aus, was Ihnen besonders am Herzen liegt. Sie dürfen gerne bei dem engsten Kreis, z. B. bei Ihrer Familie beginnen und dann weitere Kreise ziehen, bis Sie all das ausgesprochen haben, was Sie jetzt bewegt. Wichtig ist, dass Sie nicht nur über Nöte und Anliegen mit Gott reden, sondern im Glauben Ihm dann auch zu danken beginnen, dass Er sich all dieser Anliegen annimmt und Ihre Gebete erhört. In Philipper 4, ab Vers 4 lesen wir, dass wir unsere Anliegen im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott ausbreiten sollen. In der Bitte und im Flehen bringe ich die Not vor Gott. In der Danksagung drücke ich bereits das Vertrauen auf Seine Hilfe aus. Ich preise Ihn, dass Er sich der Sache annimmt. Vor Gott gilt es, die Sorgen wirklich loszulassen. Manche Leute kommen sogar mit Tränen vor Gott und klagen Ihm all ihr Leid, aber sie nehmen ihr ganzes Gepäck wieder mit, statt es bei Ihm zu lassen. Es gilt nun von der Not weg in das strahlende Angesicht Gottes zu schauen und Ihm zu danken:
„Vater, Du wirst hier Veränderung schaffen! Ich preise Dich schon jetzt dafür.“ Darum heisst es in Markus 11, 24: „Alles, worum ihr im festen Glauben bittet, wird Gott euch geben“.
Reine Herzen dürfen Gott sehen!
In der Bergpredigt sagt Jesus (Matth. 5, 8):
„Glücklich sind, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen“.
Viele Menschen scheinen einen getrübten Blick für Gott zu haben. Ihre inneren Augen sind wie verschleiert, sie sehen die Herrlichkeit, Liebe und Güte des Vaters im Himmel nicht. Im Kopf zitieren sie Verse der Bibel; z.B. dass Gott die Welt so liebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, aber im Herzen misstrauen sie Ihm. Wie bekommen wir reine Herzen, um Gott schauen zu können? Die Bibel spricht von zwei Dingen, durch die Gott uns reinigt.
1. Durch das Blut Jesu Christi.
Wir werden aufgefordert, uns zu jeder erkannten Sünde bewusst zu bekennen und sie unter das reinigende Blut Jesu Christi zu bringen (1. Joh. 1, 7-9). Die Bibel sagt:
„Wer seine Sünden vertuscht, hat kein Glück; wer sie aber bekennt und meidet, über den erbarmt sich der Herr“ (Spr. 28, 13).
Gott will uns ja nicht verdammen, sondern begnadigen. Darum lädt Er uns ein, ehrlich zu unserem Versagen zu stehen, es zu bekennen und Seine volle Vergebung im Glauben in Anspruch zu nehmen. Dann braucht Sünde Sie nicht mehr zu belasten oder als Wand zwischen Ihnen und dem Vater im Himmel zu stehen.
2. Jesus spricht auch von der reinigenden Kraft des Wortes Gottes.
Hier geht es um die Reinigung unserer Gedankenwelt, unserer Vorstellungen, Überlegungen und Motive. In Joh. 15, 3 sagt Jesus zu Seinen Jüngern:
„Ihr gehört schon zu diesen guten Reben (d.h. seid schon rein), weil ihr mein Wort angenommen habt“, und in Römer 12, 2 werden wir aufgefordert, unseren Denksinn nicht von dieser Welt prägen zu lassen, sondern von Gottes Wort her zu erneuern.
Sehen Sie, wir bringen aus dem alltäglichen Leben falsche Vorstellungen, Ängste, Zweifel und die Reaktionsmuster dieser Welt mit. Hier will uns das Wort Gottes zur Reinigung und Veränderung helfen. Unsere Ansichten sollen nicht vom Fernsehen, von Zeitschriften oder letztlich von einer noch so guten Erziehung geprägt sein, sondern von dem, was Gott in Seinem Wort sagt. So werden wir rein in unserem Denken und Verstehen. Gottes Wesen und Wille beginnt uns zu prägen, damit wir Seine Liebe erkennen und im Leben die rechten Entscheidungen treffen. Denn nur die Menschen, die sich unter das Wort Gottes stellen und ihr Denken und Handeln mehr und mehr davon prägen lassen, erleben tiefe Veränderung in ihrem Wesen und erfahren die Kraft, die in dem Wort Gottes liegt.
Laufen Sie mit dem Gepäck anderer herum?
Im „Unser Vater“ macht uns Jesus darauf aufmerksam, dass wir von Gott Vergebung für eigene Schuld erbitten sollen, aber auch unseren Mitmenschen zu vergeben haben. Ja, Er geht so weit, dass Er sagt:
„Wenn ihr ihnen aber nicht vergeben wollt, dann wird euch Gott eure Schuld auch nicht vergeben“ (Matth. 6, 15).
Wie viel Spannung und Unruhe, bis hin zu Erkrankungen, haben ihren Ursprung in der Tatsache, dass wir anderen nicht vergeben haben. Tragen Sie jemandem immer noch etwas nach, vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte? Denken Sie einmal über dieses Wort „nachtragen“ nach. Das heisst doch wortwörtlich: Sie schleppen eine Last mit sich herum. Wollen Sie das wirklich? Wie entspannte sich das Gesicht einer jungen Dame, nachdem sie ihren Eltern von Herzen vergeben hatte und Jesus für all den Groll und die Bitterkeit um Vergebung bat. Sie erkannte ihr eigenes Versagen, beugte sich und wurde bereit, auch ihren Familienangehörigen Vergebung zu erteilen. Lassen Sie die anderen los! Segnen Sie, statt zu fluchen. Vergeben Sie, statt zu grollen. So gewinnt der Heilige Geist in Ihrem Herzen Raum, denn das ist auch die Art, wie Gott mit uns Menschen umgeht.
Beginnen Sie, das einzuüben und Gottes Geist zu bitten, dass Er Ihnen dabei hilft. Er ist ein geduldiger Helfer und Beistand. Schreiben Sie sich die Schwerpunkte auf ein Blatt und halten Sie sich diese Dinge immer wieder vor Augen, bis sie ein Teil von Ihnen geworden sind.
In der nächsten Ausgabe der „Guten Nachricht“ können Sie die Fortsetzung dieser Prinzipien lesen.
Erich Theis
E R L E B N I S F R E I Z E I T 2 0 1 0
vom 31. Juli - 7. August in Burbach - Holzhausen/D
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Bereitsein für die Wiederkunft Jesu
Diese Freizeit ist geeignet für Familien, Alleinstehende, junge + ältere Menschen aus Deutschland und/oder aus der Schweiz… einfach für jedermann….
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Sekretariat: „GUTE NACHRICHT“
Berglistr. 38, CH-8623 Wetzikon
Tel. 0041 (0) 43 495 25 52 / Fax 0041 (0) 43 495 27 52
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Liebe Freunde
In dieser Ausgabe der „Guten Nachricht“ sowie auch in der März-Nummer möchte ich Ihnen einen wunderbaren Freund und Helfer für Ihr Leben vorstellen, der Ihnen wahrscheinlich gar nicht unbekannt ist.
Es ist so erstaunlich, wie anders unser Leben verläuft, auch in kleinen Alltagsdingen, wenn wir möglichst schon morgens den Heiligen Geist einladen, uns zu führen und unser Leben mit göttlichen Impulsen zu steuern. Es entsteht dadurch kein Automatismus in dem Sinn, dass wir nichts mehr verkehrt machen könnten. Aber häufig erkennen wir dann im Rückblick, dass uns Dinge einfach so geschenkt worden sind oder wir im richtigen Moment am richtigen Ort waren, bzw. in den Entscheidungen richtig gelenkt wurden.
Ich finde das so grossartig, dass Gott nicht nur auf Seinem Thron im Himmel präsent ist, sondern durch Seinen Geist in uns wohnt und uns bei Tag und Nacht begleitet.
Es ist mein persönlicher Wunsch, dem Heiligen Geist gegenüber noch offener zu sein, noch mehr von Ihm geleitet zu werden und Ihn immer besser zu verstehen. Menschen, die dieses Verlangen haben, können nur staunen, wie sie die Realität der dritten Persönlichkeit der Gottheit immer wieder konkret erfahren dürfen.
Er verleiht auch Ihnen Kraft, in welcher Situation Sie sich gerade persönlich, gesundheitlich, finanziell, familiär oder wie auch immer, befinden mögen. Lernen Sie mit Ihm zusammen zu arbeiten und lassen Sie diese Botschaft ganz nah an Ihr Herz heran. Sie werden staunen, was Gott dabei in Ihrem Leben auslösen wird. Vielleicht geben Sie diese Nummer dann, nachdem Sie sie gelesen und verinnerlicht haben, auch an Menschen in Ihrer Umgebung weiter, denen diese Predigt eine Hilfe und Ermutigung sein könnte.
Herzlich danke ich Ihnen im Voraus, wenn Sie für die auf Seite 4, unter Termine, beschriebenen Dienste betend einstehen.
Herzlichen Dank auch für all die eingegangenen Spenden im Dezember und Januar, die es uns ermöglichen, die Personen und Werke weiter zu unterstützen, die Gott uns aufs Herz gelegt hat und auch unseren Dienst fortzusetzen. Wir staunen über Ihre Treue, Ihr Mittragen und Ihre geistliche Partnerschaft.
Gott segne Sie mit den Ihren in überströmender Weise.
Mit lieben Grüssen
Ihre „Gute Nachricht“
Erich Theis
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